Geschichte - Markwaldhexen Hochdorf 2005 e.V.

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Geschichte

Die Hexe von Hochdorf
Wir schreiben das Jahr 1633, in Europa tobt der 30 jährige Krieg.  Mittendrinnen ist ein kleines Dorf Namens Hochdorf, hier lebten ca. 200 Menschen glücklich in den Tag hinein. Eine von ihnen war die 16 jährige Maria, die fleißig auf dem Hof der Eltern mithalf. Sie und ihre 8 Geschwister lebten ein bescheidenes Leben in voller Demut. Für sie gab es nur der Hof und die Kirche, welche sie regelmäßig besuchten.

Doch die Angst im Dorf wurde immer größer, denn ein schwedisches Heer bahnte sich seinen Weg, plündernd und schändend, Richtung Hochdorf. Wie viele Hochdorfer war auch Maria auf dem Bergle und beobachtete wie Hugstetten von den schwedischen Soldaten zerstört wurde, sie hörten die Schmerzensschreie der Hugstetter Bevölkerung, die wie Vieh abgeschlachtet wurden.

Nach dem sich die Soldaten ausgetobt hatten besetzten sie das Gebiet. Um ihren Hof und ihre Familie zu schützen, begann Maria ein Verhältniss mit einem schwedischen Hauptmann. So wurde die Familie vor Übergriffen geschütz und sie konnten weitestgehend normal weiterleben während der Rest der Bevölkerung unter der Besatzung zu leiden hatte. So vergingen die Wochen und Maria hegte immer mehr Gefühle für den Hauptmann und auch er verliebte sich in Maria. Doch ihr Glück währte nicht lange, denn das Heer marschierte weiter und der Hauptmann lies Maria zurück.

In Hochdorf gab es ein großes Fest, um den Abzug der Besatzer zu feiern, jedoch musste es im geheimen gefeiert werden. Also wurde das Fest im Wald gefeiert werden. Auch Maria war mit ihrer Familie auf dem Fest, aber Sie wurde von den anderen Hochdorfern gemieden und beschimpft. Maria machte sich nichts daraus, denn sie Trug ein Kind der Liebe unter ihrem Herzen. Die Wochen vergingen und ihr Bauch wuchs wie der Greul der Hochdorfer gegen sie. Im Frühjahr 1634 kam ein Wandermönch durch Hochdorf und klärte die Bevölkerung über Hexen auf. Die Hochdorfer Frauen hörten sehr genau zu, was der Mönch zu sagen hatten und erkannten immer mehr Maria darin. Sofort gingen sie zu dem Mönch und erzählten ihm die Geschichte über Sie und den schwedischen Hauptmann. Außerdem erzählten sie ihm das sie auch beobachtet wurde, wie am 30. April mit einem Besen zum Blocksberg geflogen sei um ihr ungeborenes Kind Luzifer zu weihen. Dessweiteren habe sie am 11.11. mit ihrem Besen auf dem Dorfplatz einen Tanz aufgeführt und danach hätten die Kühe nur noch saure Milch gegeben.

Der Mönch war so erbost, das niemand etwas gegen die Hexe unternommen hat, dass er sofort zum Bürgermeister gegangen ist und gefordert hat, die Hexe muss sofort gefangen genommen werden und einem peinlichen Verhör unterzogen werden. Der Bürgermeister und die 2 stärksten Hochdorfer nahmen daraufhin Maria fest und sperrten sie in das Hochdorfer Verlies im Rathaus.
Am nächsten Tag war der Foltermeister aus Freiburg da und bereitete das Verhör vor. Maria wurde unüblicher weise zum Dorfplatz gebracht, sie wurde vor den Augen der jubelnden Menge entkleidet und auf Hexenmahle, durch den Mönch, untersucht. Der es genoss das junge Mädchen an allen Stellen ihres Körpers zu betatschen. Jedoch fand er kein Hexenmal und begründete es damit, dass Maria die eine so mächtige Hexe sei, dass die Hexenmale nur Luzifer persönlich sichtbar sind. Er setzte sich zu den anderen Richtern (Bürgermeister und Dorfpfarrer) an den Tisch und gab dem Folterknecht das Zeichen, dass er mit der Folterung beginnen solle. Maria wurde die Hände hinter dem Rücken zusammengebunden und die wurde an den Händen hochgezogen, so dass sie nicht mehr den Boden berührte. Der Mönch befragte die unter Schmerzen schreiende Maria, bis sie Ohnmächtig wurde, worauf der Knecht sie zu Boden ließ. Als sie wieder wach wurde, wurde sie an einen Pfahl gebunden und mit einem Rohrstock ausgepeitscht und der Mönch sagte ihr zwischen jedem Schlag sie solle gestehen. Doch Maria sagte nichts!
Nach 30 Schlägen verdunkelte sich der Himmel und ein Gewitter zog auf. Der Mönch entschied sich das Verhör am nächsten Tag fortzusetzen, Maria wurde an den Bürgern von Hochdorf vorbeigebracht, welche sie schlugen, bespuckten und ihr Haare rausrissen. Als sie wieder im Verließ war wand sie sich unter den Schmerzen spürte aber das Treten ihres Kindes in ihrem Bauch und schöpfte wieder Hoffnung. Sie konnte vor Schmerzen nicht einschlafen, so lag sie weinend auf dem Boden. Auf einmal wurde die Türe aufgesperrt und ihr Jugendfreund Peter stand in der Tür. Er sagte ihr das sie in den Markwald abhauen soll und sich dort verstecken, Maria ging aus dem Verließ und rannte im Schutz der Dunkelheit in den Markwald. Nach 2 Stunden brach sie mitten im Wald zusammen und schlief ein. Am nächsten Tag wachte sie unter den Schmerzen der Wehen auf und gebar ihr Kind, doch es war verstorben.

Sie begrub ihr Kind im Markwald und schwor sich, dass hierfür Hochdorf zu Büsen hat.
Jedes Jahr am Todestag ihres Kindes kommt sie aus dem Markwald und holt sich ein Kind aus Hochdorf.
Groß angelegte Suchaktionen der Hochdorfer blieben ohne Erfolg.
Viele Hochdorfer sprechen davon das sie Spielkameraden für ihr Kind holt, denn es wurde nicht auf heiligem Boden begraben und muss so in der Zwischenwelt bleiben, bis zum jüngsten Gericht.

Der schwedische Hauptmann konnte nicht mehr ohne seine Maria sein und ging nach Hochdorf zurück, um mit ihr ein glückliches Leben zu führen. Als er am Ortseingang ankam, sah ihn Peter der ihm die Geschichte erzählte was mit Maria passierte. Er war außer sich vor Wut und rannte in den Markwald um sie zu suchen. Ob er sie jeh gefunden hat erfuhr niemand, bis heute!

Am 11.11.2009 wurden beide gemeinsam in Hochdorf gesehen !!!!!!!!!!




 
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